Agnihotra Feuer-Ritual zum Sonnenaufgang in Gernsheim am Rhein

mit Gudrun Ferenz

 

Sonntag, 21.07.2019

5:45 Uhr

 

 

Wir werden hier zu einer Wallfahrtskirche Maria Einsiedel bei Gernsheim am Rhein am 21. Juli zu Sonnenaufgang gehen, um dort ein Agnihotra Feuer-Ritual zu zelebrieren.

Dieser Ort wird heute noch von vielen Trostsuchenden aufgesucht. Doch das Energiefeld ist dunkel und schwer. Zu viel Trauer und Schmerzenergie die nicht gewandelt wurde, sitzt dort fest. Es braucht viel Licht und Herzensliebe. Ich bitte wieder um Eure Mithilfe.

Zu Sonnenaufgang werden wir vor Ort unsere Feuertöpfe aktivieren und mindestens 1 Stunde das Sonnenaufgangs Mantra singen und das heilige Feuer nicht ausgehen lassen. Die Anrufung wird unter anderem beinhalten, dass sich die Strukturen der alten Zeit der Kirche auflösen und die weibliche Energie sowie Freiheit, Offenheit und Weite dort verankern. Die kupferne Blume des Lebens werden wir dort eingraben, um den Lichtkanal zu manifestieren. Das is ein großer Liebesdienst der auch auf wunderbare Weise zurückfließt an die Gebenden.

Wer keinen Agnihotra Feuertopf hat, mag eine Kerze anzünden und all seine Liebe zu dem Ort senden.

 

Wer mit dabei sein will, bitte anmelden. Es gibt danach Frühstück im Freien. Jeder bringt etwas mit.

 

Telefon: +49 6150 - 8 44 72
E-Mail: info@haus-der-pyramiden.de

 

 

 

 

Wallfahrtskirche Maria Einsiedel bei Gernsheim Geschichte

Die erste urkundlich fassbare Erwähnung der Wallfahrtsstätte ist ein Ablassbreve von 1493, ausgestellt in Rom und unterschrieben von 16 Kardinälen, darunter die späteren Päpste Julius II.und Leo X. In dieser Urkunde wird die „Kapelle Maria Ansidl bei Jernesem“ als baufällig bezeichnet und die Wallfahrer erhalten für Spenden zu ihrer Wiederherstellung einen Ablass von 100 Tagen. 1493 haben daher Kapelle und Wallfahrt schon existiert und hatten offenbar bereits ein höheres Alter, da die Kirche baufällig und Ziel von Wallfahrern war. Das in der Kapelle noch vorhandene, ursprüngliche Gnadenbild, eine Holz-Pietà, wird kunstgeschichtlich in die Zeit um 1400 datiert, was die Angaben des Breve zu bestätigen scheint. Der Legende nach sei die Figur in einem Holunderstrauch aufgefunden und von Gläubigen mehrfach in die Pfarrkirche Gernsheim verbracht worden, jedoch immer wieder auf unerklärliche Weise an ihren ursprünglichen Fundort zurückgekehrt, sodass man dort für sie eine Kapelle errichtete. Bis 1650 stand diese Pietà im Mittelpunkt des Wallfahrtsgeschehens. Am 2. Juli 1650 wurde eine Mondsichelmadonna als weiteres Gnadenbild in die Kirche verbracht, die allmählich die Rolle des Hauptgnadenbildes übernahm und heute zentral im Chor aufgestellt ist. Die ursprüngliche Marienfigur sitzt inzwischen links vom Chor in einer Nische der Ostwand des Kirchenschiffes. Die Herkunft des zweiten Gnadenbildes geht in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegeszurück. Laut urkundlich festgehaltenen Berichten habe ein Hauptmann Karl von Lichtenfeld in Böhmen ein Dorf namens Nordhofen niederbrennen müssen. Seine Soldaten hätten später aus der glühenden Asche die besagte, hölzerne Marienfigur herausgezogen, die völlig unversehrt war. Der Hauptmann bewahrte sie, trotzdem er selbst Lutheraner war, in Ehrfurcht auf und brachte sie mit in die Rheingegend. Hier lag er bei Freiherrn Adolph von Behren in Seeheim im Quartier und erfuhr dort eine freundliche Aufnahme. Zum Dank schenkte er dem Hausherrn und seiner Gattin das aus Böhmen mitgebrachte Marienbild. Nach dem Tod ihres Mannes nahm die Witwe, Margarethe Sophie von Behren geb. von Frankenstein, die Figur mit sich nach Zwingenberg. Als sie von dort vor den Schweden nach Gernsheim flüchten musste, versenkte sie sie in einem Brunnen. Bei einer schweren Erkrankung gelobte sie das Marienbild bergen zu lassen und in die Gernsheimer Wallfahrtskapelle zu bringen. Trotzdem die Figur drei Jahre im Wasser gelegen hatte, war sie unbeschädigt und kam 1625 nach Gernsheim, wo sie zunächst in der Pfarrkirche aufgestellt wurde. Am Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli) des Jahres 1650 verbrachte man die Mondsichelmadonna in die Wallfahrtskirche und dieser Tag wird bis heute dort als Hauptwallfahrtstag begangen. Die Wallfahrtskirche stammt aus der Zeit um 1500, im 19. Jahrhundert baute man westlich einen Vorbau auf 4 Säulen und nördlich eine Sakristei an. Bereits im 18. Jahrhundert sollte zur Betreuung der Wallfahrtsstätte ein Kapuzinerkloster entstehen, wozu es aber erst 1929 kam. Wegen mangelndem Nachwuchs ging der Konvent 1966 wieder ein; das ehemalige Klostergebäude im Stil des Expressionismus steht nördlich der Kirche.

 

 

Weitere Pläne: Serapis Bay hat es für sehr gut befunden, nochmal nach Schottland zu reisen und die Orte die noch einmal Heilung brauchen zu besuchen aber auch die die schon Heilung erfahren haben. Dann hatte ich anlässlich der der großen Gedenkfeier kürzlich, der Amerikaner, der Engländer und Franzosen in England als die große Invasion an der Küste Britanniens stattfand, das dringende Gefühl dass wir dort hinmüssen. Oh ja, sagte er das ist wahrlich gut. Weiteres werden wir noch erfahren.

 

 

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64390 Erzhausen

 

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